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RHEUMATOIDE ARTHRITIS

Was im Volksmund als Rheuma bezeichnet wird, ist ein Überbegriff für mehr als 400 verschiedene Erkrankungen des Bewegungsapparats, die nicht durch eine Verletzung oder durch Tumoren entstanden sind. Die drei häufigsten rheumatischen Erkrankungen sind die Arthrose (Gelenksveränderung aufgrund von Abnützung), die rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis) und die Fibromyalgie. Zum rheumatischen Formenkreis gehören auch die Osteoporose oder die entzündliche Wirbelsäulenerkrankung Morbus Bechterew. Es gibt auch rheumatische Entzündungen der Nieren, des Darms oder der Nerven.
Rheumatische Erkrankungen sind nicht zwingend erst im Alter bemerkbar – jeder kann erkranken, egal ob Kind oder Greis, Mann oder Frau.
Auch wenn sich die Erkrankungen in ihren Symptomen, Diagnosemethoden und Therapien voneinander unterscheiden: Schmerzhaft sind sie alle. Daher müssen unklare Schmerzen, aber auch Schwellungen und Gelenkssteifigkeit ernst genommen werden und immer Anlass sein, den Arzt aufzusuchen. Experten für Rheuma sind die Fachärzte für Rheumatologie (Rheumatologen).

Rheumatische Erkrankungen lassen sich grob in drei Gruppen unterteilen:

  1. Zu den entzündlich rheumatischen Erkrankungen gehören u.a. rheumatoide Arthritis (RA), Morbus Bechterew, Psoriasis Arthritis, Polymyalgia rheumatica, die Kollagenosen (entzündliche Bindegewebserkrankungen) und Vaskulitiden (entzündliche Gefäßerkrankungen). Typisch für entzündlich rheumatische Erkrankungen ist der schubweise Verlauf. Die chronische Polyarthritis ist die häufigste entzündlich rheumatische Erkrankung: Sie trifft besonders Frauen um das 40. und nach dem 60. Lebensjahr.
  2. Degenerativ rheumatische Erkrankungen entstehen durch Abnützung der Gelenke. Dazu gehören Arthrosen (Gelenksveränderungen) oder Spondylosen (Veränderung an der Wirbelsäule), aber auch die Osteoporose, der "Knochenschwund".
  3. Zum Weichteilrheumatismus gehören entzündliche und nicht entzündliche Erkrankungen von weichem Gewebe wie Unterhautfettgewebe, Sehnen oder Muskeln. Die häufigste weichteilrheumatische Erkrankung ist die Fibromyalgie.


Die häufigsten rheumatischen Erkrankungen:

Chronische Polyarthritis, Arthrosen, und Fibromyalgie gehören zu den bedeutendsten rheumatischen Erkrankungen in der westlichen Welt. An der häufigsten entzündlichen Form, der rheumatoiden Arthritis (chronische Polyarthritis), leiden etwa 1% der Bevölkerung. Von den verschleißbedingten Arthrosen sind etwa 25 % der Menschen betroffen, von der Fibromyalgie etwa 2 bis 3 % aller Frauen und 0,5 % aller Männer.

Erfahren Sie im folgenden Bereich mehr über Symptome, Ursachen und Diagnose dieser drei rheumatischen Krankheiten.

PATIENTEN LOG-IN

Die folgenden Informationen sind für Patienten bestimmt, denen vom Arzt ein zu injizierendes Medikament (Biological) von Pfizer (vormals Wyeth) gegen rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew, Psoriasis oder Psoriasis Arthritis verschrieben wurde. Bitte melden Sie sich an, indem Sie die Chargen-Nummer Ihrer Packung eingeben.

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