METHOTREXAT
Methotrexat reduziert die Aktivität der T-Zellen, wirkt entzündungshemmend und blockiert die Zellteilung. Mögliche Nebenwirkungen sind Leberschäden, Entzündungen der Mundschleimhaut, Durchfall, Erbrechen und vereinzelt Haarausfall. Unbedingt beachtet werden muss das erhöhte Risiko einer Leberschädigung, die bei kontinuierlicher Behandlung über einen längeren Zeitraum auftreten kann und von der Gesamtdosis abhängig ist.
Während der Behandlung müssen deshalb regelmäßige Kontrollen von Blutbild, Leber- und Nierenwerten gemacht werden. In hohen Konzentrationen kann Methotrexat männliche Keimzellen und auch Embryos schädigen, es darf deshalb nicht in der Schwangerschaft, Stillzeit oder bei Kinderwunsch eingesetzt werden.
Zwischen dem Absetzen der Substanz und der Empfängnis sollten mindestens drei Monate liegen.