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DIE URSACHEN

Die auslösenden Prozesse der Psoriasis sind nicht vollständig geklärt. Man geht davon aus, dass mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Einer davon ist die Veranlagung: Trägt ein Elternteil die Anlage für Psoriasis, liegt das Risiko für das Kind bei 30 %, sind beide Elternteile betroffen, bei 60 bis 70 %. Psoriasis ist aber keine Erbkrankheit, weil allein die Anlage vererbt wird, auf bestimmte Reize mit Psoriasis zu reagieren. Ein erhöhtes familiäres Risiko bedeutet also nicht, dass die Krankheit sicher ausbricht. Umgekehrt können die Schübe auch dann auftreten, wenn Psoriasis in der Familie noch nie ein Thema war. Letztlich sind auch andere Faktoren ausschlaggebend: Infekte, Medikamente, chronische Entzündungen im Körper, der Fett- und Hormonstoffwechsel, Nikotin, Alkohol oder Stress.

Laut der gängigen Lehrmeinung gilt Psoriasis als Autoimmunerkankung. Das bedeutet, dass sich spezielle Abwehrzellen des Immunsystems gegen die Zellen des eigenen Körpers richten. Wiener Forscher zeigten allerdings, dass Psoriasis offenbar eine Hauterkrankung ist, die Auswirkungen auf das Immunsystem hat – und nicht umgekehrt. Weitere Studien werden folgen. Was auch immer sie zeigen werden: Das Immunsystem ist definitiv beteiligt.
 

PATIENTEN LOG-IN

Die folgenden Informationen sind für Patienten bestimmt, denen vom Arzt ein zu injizierendes Medikament (Biological) von Pfizer (vormals Wyeth) gegen rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew, Psoriasis oder Psoriasis Arthritis verschrieben wurde. Bitte melden Sie sich an, indem Sie die Chargen-Nummer Ihrer Packung eingeben.

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