LANGFRISTIG KRANKHEITSVERÄNDERNDE ANTIRHEUMATIKA
Langfristig krankheitsmodifizierende Antirheumatika oder langwirksame Antirheumatika (DMARD: Disease Modifying Antirheumatic Drugs) gelten als Basistherapie. Dazu gehören Medikamente wie Methotrexat (MTX), Leflunomid und Sulfasalazin. Auch Cyclosproin und Antimalariamittel werden zur Langzeittherapie der Arthritis psoriatika eingesetzt.
Laut Experten sollte jede aktive Psoriasis Arthritis mit langwirksamen Antirheumatika behandelt werden. Gemeinsam ist diesen Substanzen, dass sie die chronische Entzündung in den Gelenken aufhalten oder verringern. Es kann allerdings mehrere Wochen dauern, bis die Wirkung einsetzt.
Manche dieser Medikamente besitzen eine Wirkung sowohl auf die Hautsymptome als auch auf die Gelenke, andere zeigen keinerlei Effekte auf die Psoriasis.
Mögliche Nebenwirkungen sind allergische Reaktionen, Augenschäden, Blutbildveränderungen, Hautreaktionen, Kopfschmerzen, Leberschäden, Nierenschäden und Übelkeit.